Über uns
Willkommen zu einer Initiative, die sich der Förderung und Verbesserung der Fahrradkultur in Frankfurt widmen will.
Vergessen Sie dafür am besten alles, was Sie bisher über das Radfahren in der Stadt denken. Blenden Sie bitte die Fahrradkuriere, die hochgezüchteten Rennradfahrer und Mountainbiker in ihren oft peinlich-bunten Allwetter-atmungsaktiven-Hightech-Materialien einfach aus. Es geht hier einfach nur um das schlichte, unmodische, einfache, praktische, langsame, ruhige, unaufgeregte und schrecklich gewöhnliche — Radfahren. Und es geht um das Radfahren ohne Helm (wer will, kann natürlich), ohne Reflektoren-Westen, ohne spezielles Equipemnt, ohne aufregende oder teure Fahrräder, ohne weiteren Schnickschnack.
Wir wollen Frankfurt am Main zu einer vorbildlichen Fahrradstadt machen, zu einem zweiten Kopenhagen (das große Vorbild: Copenhagenizecom und damit sind die Ansprüche und Ambitionen schon SEHR hoch gesteckt). Aber wir können es ja versuchen.
Die Kampagne hat (bis jetzt, aber vielleicht haben Sie weitere Ideen) folgende Ziele:
* Verbesserung der Fahrrad-Infrastruktur in Frankfurt/M.
* Veränderung der Haltung zum Fahrradfahren und zu Radfahrern und Radfahrerinnen.
* Mehr Leute aufs Rad kriegen.
* Für eine deutliche höhere Präsenz von Fahrrädern im Straßenverkehr sorgen.
Um diese Ziele zu erreichen, sollten sich die Fahrradfahrer in Frankfurt zunächst über die Website http://www.frankfurter-fahrradsommer.de sowie über soziale Medien wie Facebook, Twitter etc. vernetzen und einen gewissen Medien- und Kommunikationsdruck aufbauen.
Danach werden gezielt konkrete Projekte und Kamapagnen umgesetzt, z.B.
“Warum gibt es in der Zeil nicht genügend Möglichkeiten, um Fahrräder anzuschließen”
“Warum sind Fahrradstraßen immer noch nicht ausreichend beschildert?”
“Warum wird nicht schnell, entschlossen und nachhaltig gegen Falschparker vorgegangen?”
“Fördert die Stadt Frankfurt den umweltschonenden und gesunden Fahrradverkehr wirklich ausreichend?”
“Wieso hat externer Pendlerverkehr oft eine höhere Priorität als die Einwohner der Stadt, die mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren?”
Praktische Schritte hin zu einer fahrradfreundlichen Stadt könnten sein:
1) Motivierung der “ganz normalen Menschen” (und nicht nur der hochgezüchteten Schnellfahrer, Mountainbiker und Rennradler) zur Nutzung des Fahrrads im ganz normalen Alltag. Wer Fahrrad fährt, der oder die ist glücklich (und das ist oft noch untertrieben), also lasst uns viele Menschen glücklich machen.
2) Erhöhung der Sicherheit von Radfahrern durch Fahrradstraßen.
3) Priorisierung des Radverkehrs gegenüber dem lauten, gefährlichen und umweltschädlichen Autoverkehr.
4) Kein Fahrradfahren auf Bürgersteigen (macht Fußgänger glücklich und macht Radfahrer glücklich, denn auf der fahrradsicheren Straße geht es schneller und einfacher).
5) Förderung der lokalen Wirtschaft durch eine umfassende Fahrradkultur in der Stadt (macht die Stadt glücklich und fült das Stadtsäckel).
Die Idee des Radfahrens in der Stadt muß von Grund auf neu gedacht werden, denn bereits JETZT gibt es sehr sehr viele Radfahrer in der Stadt, die das Rad ganz normal und oft nutzen, aber:
- sich mangels Alternative über Bürgersteige drücken müssen
- zähneknirschend Falschparker in Kauf nehmen
- auf obskure, oft im Nirvana endende Mini-Fahradwege ausweichen
- weitab von Straßen fahren.
Dabei müsste es doch heißen: Hinaus auf die Straße, Radfahrer, zeigt Präsenz!

