Die Macher/innen schreiben dazu:
‘Like Riding a Bike’ is a campaign designed to try and change the way non-cyclists view cycling. The campaign references those carefree, happy days of childhood cycling, free-wheeling downhill with the wind in your hair moments.
This film is about how we captured the images – by stopping passing cyclists and getting them to agree to take part, be photographed and tell us the story of their journey.
A lot of people who may be considering the bike as an potion see people out there on bikes that are really sports orientated, the lycra louts with loads of technical gear, and they don’t associate themselves with that.
This campaign is trying to change that image and show that anyone can ride a bike.
Like Riding A Bike from Dominic Latham-Koenig on Vimeo.
Noch’ne exemplarische – und auch für Frankfurt wünschenswerte – Aktion: Boris Johnson, Londoner Bürgermeister, ermutigt die Londoner dazu, die Kollegen, Freunde und Familienmitglieder zum Umstieg auf das Fahrrad zu bewegen. Dazu gibt es die London Cycle Challenge, in der sich Freunde und Bekannte zusammentun können, um gemeinsam Meilen zu sammeln. Wer als Team am meisten Meilen sammelt, gewinnt zwar keine astronomischen Preise, aber immerhin nach Teamgröße gestaffelte Gutscheine.
Einen Film auf Youtube über die London Cycle Challenge 2010 gibt es auch.
Etwas verwundert ist man schon, wenn man die Auslandkorrespondenten in der Londoner City stehen sieht und im Hintergrund ständig Radfahrer durchs Bild schießen. Waren da nicht früher nur Autos, Stoßstange an Stoßstange, und die unvermeidlichen Londoner Taxis? Wie road.cc jetzt meldet, will der Londoner Bürgermeister Boris Johnson insgesamt 116 Mio. £ (ca. 136 Mio €) für die Verbesserung der Fahrradkultur in der britischen Hauptstadt ausgeben. Weiterlesen »
Manche Routenplanungen stellen sich “im richtigen Leben” dann doch etwas schwieriger dar als sie zunächst auf dem – meist recht niveaulosen – Bildschirm wirkten. Das wird einem nicht nur bei Wanderungen im Gebirge klar, sondern könnte auch für eine Route von A nach B zum Beispiel in der Gegend des Grand Canyons gelten. Was auf der Karte nach einer geraden, leicht zu überwindenden Linie aussieht, könnte sich als tagelange Durchquerung des Canyons herausstellen. Früher (als man noch mit Bleistiften schrieb und es nur eine Post gab), gab es sogenannte Reliefkarten, die einem einen groben Eindruck davon gaben, wie es sich mit den Höhenverhältnisse da draußen in der Welt verhält. Jetzt (in der Zeit, in der man 1000 “Freunde” haben kann und alles nur noch einen “Gefällt mir”-Button hat) erweitert Google seine Maps API um einen neuen Service, um für die Routenplanung auch Höhenprofile zu berücksichtigen. Mit Hilfe der ElevationService Maps API v3 class und des Elevation Web Service können Höhen für Geo-Koordinaten oder ein Satz von Höhendaten für eine Route abgefragt werden.

Der Service dürfte vor allem für Radfahrer überaus praktisch sein und in hügligen Gegenden die Abschätzung der Fahrzeit (und des eigenen körperlichen Zustandes bei der Ankunft) deutlich verbessern.
Google demonstriert im Google Geo Developers Blog auf eindrucksvolle Weise, wie die Nutzung der Services funktioniert und wie man sich z.B. im Stadtgebiet von San Francisco (und wer denkt bei San Francisco nicht an die in Schlangenlinien verlaufende Lombard Street?) mit Hilfe der Google Visualization API ein realistisches Bild verschaffen kann. Ganz Wagemutige können sich dort auch die Höhenprofile des Mount Everest, des Death Valley und des Grand Canyon anschauen. Hier ist das Höhenprofil einer Abfahrt vom Frankfurter Nordend zum MMK abgebildet: ganz schön rasant sieht das aus…
Die gute alte ungeliebte Tante Mathematik kann ja so nützlich sein: hier hat eine unbekannte Autorin mal ausgerechnet, wie sich ihre Radfahrerei auf ihr Portemonnaie (oder sollte man, um Rechtschreib-Schlaubergern aus dem Weg zu gehen, besser von der “Geldbörse” reden?), aber auch auf den Körper, sprich: den Kalorienverbrauch ausgewirkt hat. Ist zwar leider auf Englisch, aber das wird ja wohl zu machen sein, liebe Leserschaft:
In two months I have had the following impact:
* I’ve saved $47 in gasoline expenses and the equivalent of $457 in fixed costs for a total savings of $471.49 when accounting for bus costs.
* Burned 22,356 calories which if I had been eating a normal diet is the equivalent of 6.4 pounds of fat!
* I have kept 543 pounds of carbon dioxide out of the atmosphere (19.546 lbs per gallon and my car gets an average of 21 MPG).
Simply multiplying these numbers for the year would equal 3260 pounds of CO2 kept out of the atmosphere, $2542 dollars saved, 134,000 calories burned, and 38.3 pounds of fat. If I had a car loan payment for a $20,000 the savings jumps to $7900!
Der Autor oder die Autorin hat zur Berechnung der eigenen Einsparungen auch eine Excel-Datei online gestellt. Netter Service.
Hier der komplette Artikel: By the Numbers: My Financial and Environmental Impact of Commuting by Bicycle.
Via Treehugger