Wir haben, so scheint es zumindest, ein denkbar schlechtes Karma, denn uns fehlt jeglicher Glaube an Überirdisches, spirituelle Konzepte oder ein “nächstes Leben”, außer vielleicht als Blumenerde. Nichtsdestotrotz wollen wir – ungeachtet weltanschaulicher Differenzen – auf den Karmaride 2011 des uns freundschalftlich verbundenen Karma Konsum aufmerksam machen, steht er doch ganz im Zeichen der Förderung der Frankfurter Fahrradkultur.
Die Veranstaltung unter dem Motto “Cycling for a green city” findet zum Abschluss der KarmaKonsum Konferenz am 10. Juni statt und ist eine Fahrrad-Stadtführung mit dem Ziel, Fahrradmobilität als Bestandteil der urbanen nachhaltigen Mobilität auf Frankfurts Straßen sichtbar zu machen.
Start ist am Freitag, den 10. Juni um 18h an der Hauptwache, Pause wird gemacht 19h um auf dem Opernplatz, das Ziel ist eine Party am allseits beliebten Yachtklub. All Riders are welcome. Hier der Link zum Flyer als PDF zum Ausdrucken und Verteilen.
Ach ja, noch was: Es soll ja den einen oder die andere geben, die auch auf Facebook sind, die können auch über das Facebook-Event die Nachricht weiterverbreiten an ihre Freunde. Weitersagen!
Wir bitten die werten Leser und Leserinnen um wohlwollende Beachtung des eingegangenen Kommentars zu unserem Artikel über den neuen Radweg auf der Friedberger Landstraße, auf dem merkwürdigerweise Laternensockel aus dem Boden wachsen.
Ein Schildbürgerstreich erster Güte, auf den man durch den FAZ-Artikel jetzt wohl auch im Verkehrsdezernat der Stadt Frankfurt aufmerksam geworden ist.
Hier auch nochmal der in dem hilfreichen Kommentar verlinkte Artikel in der Frankfurter Neuen Presse vom 26.11.2010: Laternen blockieren Radweg.
Hmmm, die Technik und das Design der groß angekündigten Meldeplattform Radverkehr wirkt ja eh wie aus einer längst vergangenen Windowswelt (und man ist schon froh, dass man nicht nur Fotos mit achtbuchstabigen Dateinamen hochladen kann). Und wir wollen auch gar nicht wissen, warum man ausgerechnet für eine ortsbasierte Anwendung nicht die exzellenten Google Maps für die Anwendung genutzt hat, sondern eine obskure Kartenansicht, die mehr schlecht als recht funktioniert. Wir akzeptieren das aber alles und sehen ja den guten Willen und es ist uns sogar schon gelungen, dort einen Fahrradweg-Mißstand hochzuladen mit Foto hochzuladen und sogar eine schnelle Antwort aus der Verwaltung zu erhalten.
Jetzt aber produziert die Anwendung nach dem mühsamen Ausfüllen der Radweg-Fehler-Beschreibung nur noch eine satte, ordentliche Fehlermeldung, die so anfängt:
.NET Framework-Fehler beim Ausführen der benutzerdefinierten Routine oder des benutzerdefinierten Aggregats ‘geometry’: System.FormatException: 24126: Punktkoordinaten dürfen nicht unbegrenzt sein oder aus einem NaN-Wert (Not a Number, keine Zahl) bestehen. System.FormatException: bei Microsoft.SqlServer.Types.Validator.ValidatePoint(Double x, Double y, Nullable`1 z, Nullable`1 m) bei Microsoft.SqlServer.Types.Validator.BeginFigure(Double x,…
Na, mal sehen, was passiert. Ich habe die tolle Fehlermeldung an die Kontaktadresse geschickt und werde morgen wieder mein Glück versuchen.
Wem ähnliches passiert oder falls jemand die Anwendung repariert hat, der oder die kann sich hier gerne in den Kommentaren melden und sein Glück oder Unglück mit der Anwendung beschreiben.
im Interview mit der FR gibt der Chef von Book-n-Drive Carsharing, Udo Mielke, eine gute Idee zum Besten:
Frankfurter Rundschau: Der RMV beispielsweise wäre demnach gut beraten, ein Ticket anzubieten, das nicht für S-Bahn und Regionalexpress gilt, sondern auch fürs Leihfahrrad und das Mietauto gilt?
Udo Mielke: So ist das, und das wird auch kommen. Das wird die künftige Form der Mobilität sein. Das könnte wie mit einer Prepaid-Karte funktionieren, mit der man im Voraus zahlt und einfach fahren kann.
Hier das vollständige Interview: Weg vom Statussymbol. Carsharing im Rhein-Main-Gebiet
Ach, wie schön wäre es, wenn alle Radfahrer und Radfahrerinnen Frankfurts hier mitmachen würden und ihre – natürlich vor allem velophile – Meinung zum Besten geben würden: die Umfrage zum Frankfurter GrünGürtel ist online und soll die Frage klären, wie die Frankfurter den GrünGürtel erleben.
Was schätzt man an der Anlage, was sollte verbessert werden, was stört am meisten?
Der unter Schutz gestellte GrünGürtel soll zum – im nächsten Jahr anstehenden – 20jährigen Jubiläum weiter verbessert werden und die Informationen, die SIE jetzt in der Umfrage geben, können hierbei sicher helfen. Manuela Rottmann, die Frankfurter Dezernentin für Umwelt und Gesundheit, verspricht sogar, dass “wie bei der Hafenpark-Umfrage im letzten Jahr [...] Ihre Bewertungen und Erwartungen bei den weiteren Planungen berücksichtigt” werden.
Achtung, die GrünGürtel-Umfrage ist nur vom 24. April bis zum 25. Mai 2010 (dem Wäldchestag!) online, also lieber jetzt als später teilnehmen, sonst verpasst man die Umfrage noch!
Fahrraddiebe (und naive Fahrrad-Käufer), wir kriegen euch: die Polizei hat in Bockenheim Fahrradkontrollen durchgeführt, und, wie man im Polizeibericht nachlesen kann, bei rund 50 Kontrollen 2 gestohlene Fahrräder sichergestellt. Weiterlesen »
Der lesenswerte Berliner Fahrradblog Rad-Spannerei macht es uns vor und bemerkt , dass Radrennen auch schon mal bessere Namen hatten. Den altehrwürdigen, quasi schon fahrrad-historischen Namen “Rund um den Henninger-Turm” gibt es nicht mehr, schreibt er, stattdessen heißt das Rennen
inzwischen Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt. Nächstes Jahr wird es vermutlich wieder umbenannt in Rund um Deutsche Bank und Frankfurter Sparkasse von 1822, vorbei an Audi, Aldi und Hertie.
Sehr gut, das gefällt uns sehr, auch wenn es hier gar kein Hertie gibt und vielleicht gibt es bis zum Radrennen am ersten Mai auch die eine oder andere Bank nicht mehr, wer weiß.
Hier der vollständige Artikel: Rad-Spannerei Blog: Rund um den Henninger-Turm.
Hier gibt es mehr Informationen zum Radrennen mit dem dummen und armseligen Namen Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt (sowas können sich auch nur Leute ausdenken, die vielleicht Eschborn lieben, aber nicht den Radsport und seine Geschichte).
… der kann was erzählen. Hier ein schöner Fahrrad-Bericht in Ottos Blog: Eingebungen und Begegnung(en) inklusive Wurst bei Schreiber in der Kleinmarkthalle (frankfurterischer geht es kaum).
Schöner Artikel im Bahnhofstest der FR, diesmal über den Darmstädter Hauptbahnhof. Erwähnung findet auch das praktische Fahrradparkhaus am Bahnhof: Ein Parkhaus fürs Fahrrad von Melanie Klipp in der FR v. 3.4.2010.