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Nachtrag: Neues von August Lehr

August Lehr DenkmalIm vorherigen Beitrag hatten wir ja erwähnt, dass in dem nicht ganz so kunst- und geschichtssinnigen Frankfurt schon mal ein Denkmal verloren gehen kann, in diesem Fall das Denkmal für August Lehr, von dem wir nebenstehend sogar noch eine Abbildung gefunden haben. Lt. Wikipedia gewann Lehr 1888 im Alter von 18 Jahren die Englischen Meisterschaften im Hochradfahren (die als inoffizielle Weltmeisterschaft über eine englische Meile gefahren wurde), 1891 war er nach der Anzahl der errungenen Siege der beste Fahrer der Welt. 1893 stieg Lehr auf das Niederrad um, ein Jahr später wurde er Weltmeister in Antwerpen und wurde damit der erste deutsche Weltmeister im Radsport.

August Lehr war also nicht nur ein überaus erfolgreicher (260 Siege!), sondern auch ein vielseitiger Radfahrer, siegreich auf dem Hoch- und dem Niederrad. Nach allgemeiner Erkenntnis ging die 1926 von der Familie von Opel gestiftete Bronzestatue des Frankfurter Bildhauers Emil Hub während der Abrißarbeiten des alten Waldstadions (ab Juni 2002) und dem Neubau des neuen Stadions mit dem unmöglichen Namen “verloren”.1

In dem Buch Die Geschichte der Rad-Weltmeisterschaft von Helmer Boelsen fanden wir hierzu folgende Passage:

Als 1925 in seiner Heimatstadt Frankfurt das Stadion gebaut wurde mit einer 400 Meter langen Radrennbahn, ließen ihm die Brüder Adam und Fritz von Opel, die einst zu seinen Rivalen und Bewunderern zählten und inzwischen im nahen Rüsselsheim Autos und Fahrräder bauten, ein Denkmal errichten. Da stand er nun, in Bronze gegossen über der Gegengeraden, und schaute dem Treiben seiner Nachfahren zu.

Er stand dort achtzig Jahre lang. Doch als das Frankfurter Waldstadion dann 2005 für die Fußball-Weltmeisterschaft umgebaut wurde (die Radrennbahn und besonders die im Innenraum errichtete Eisbahn waren seit Mitte der achtziger Jahre zu Sportruinen verkommen), da war eines schönen Tages – oder besser gesagt einer dunklen Nacht – der Weltmeister in Bronze verschwunden. Eigentlich sollte er nach Wunsch der Stadtväter dort stehen bleiben. Es müssen kräftige Burschen am Werk gewesen sein, mit schwerem Gerät und stabilen Transportfahrzeugen. Nur einen Arm des Koloss hatten sie liegengelassen. Es ist anzunehmen, dass der erste deutsche Radweltmeister längst eingeschmolzen wurde und die achtzig Jahre alte Bronze anderen Zwecken zugeführt ist.

Tja, vielleicht war es so. Kein schönes Ende für die Statue des ersten deutschen Radweltmeisters.

  1. Übrigens wurde die – dem Zeitgeschmack gemäß stark antikisierende – Statue auf Drängen des Direktors der Kunstgewerbeschule, Fritz Wichert, und entgegen der Empfehlung der Familie von Opel in die hinterste Ecke des Radstadions verbannt, da Wichert ein vernichtendes Urteil über die künstlerische Qualität der Plastik abgegeben hatte. Wer weiß, vielleicht wurde ihr der abgelegene Standort später zum Verhängnis. Quelle: Bauer, Thomas: Frankfurter Waldstadion: 75 Jahre Sportgeschichte 1925-2000, Frankfurt am Main 2000, S.26. []

Frankfurter Fahrradgeschichte. Und: warum in Frankfurt schon mal ein Denkmal verlorengeht.

Ein bezauberndes Video eines Steher-Rennens kursiert zur Zeit in den Fahrradblogs:

Dieses Rennen lief offenbar am 7. Oktober 1928 auf der Rütt-Arena in der Berliner Hasenheide. Die Bahn bestand nur 1926-1931, sie fand durch einen Brand ein Ende. Heute befindet sich an der Stelle ein Regen-Auffangbecken für den Flughafen Tempelhof. Ein Lokalhistoriker hat die Geschichte der Rütt-Arena im Internet liebevoll zusammengetragen, so kann man immerhin einiges erfahren über die Radrennbahn erfahren, die der Radrennfahrer Walter Rütt nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn betrieb.

Ein weiteres Video auf Youtube beleuchtet Stationen des Karrierewegs von Walter Rütt (1883-1964), der 1911 das Sechstagerennen in Frankfurt gewann, übrigens in der Festhalle an der heutigen Messe.1
Eine Kurz-Biographie von Rütt, seine Zeit als NSDAP-Mitglied und Trainer auf dem Frankfurter Sportfeld nicht aussparend, kann man hier nachlesen.

Interessanterweise findet sich in dem Video nicht nur ein Erinnerungsfoto mit der Aufschrift “Frankfurt am Main” (bei 1:15 min), sondern vor allem “Walter Rütt fährt nur Torpedo-Rad” und “Walter Rütt auf Torpedo-Rad, auf dem er die Weltmeisterschaft gewann”. (Später heißt es dann “Walter Rütt fährt nur ‘Mifa’-Rad“, schon die damaligen Profis mussten halt immer ihr Fähnchen nach dem Wind hängen…;-).
Walter Rütt auf einem Torpedo-Rad aus Rödelheim
Die Weil- bzw. Torpedo-Werke in Frankfurt stellten vor allem Schreibmaschinen und Fahrräder her (während die “Torpedo-Freilaufnabe” in Schweinfurt hergestellt wurde). Die zunächst in Rödelheim, später an der Hanauer Landstraße 208-214 hergestellten Fahrräder wurden unter den Markennamen “Weil-Räder” und “Torpedo-Räder” vertrieben, die Fertigung lief bis 1956, ab 1952 allerdings in Alzenau (der dortige Nordpark Alzenau schmückt sich noch heute mit der Torpedo-Tradition). In den online zu findenden Firmengeschichten und Beschreibungen finden sich, für deutsche Firmengeschichten nicht untypisch, merkwürdige Lücken für die Jahre zwischen 1933 und 1945 (außer den Zerstörungen der Firmengebäude und Produktionsanlagen, die immer erwähnt werden). Dass die Torpedo-Werke natürlich eng in die Kriegsproduktion eingebunden waren, zeigt dieses Foto eines mit Handgrananten ausgestatten Torpedo-Fahrrads. Die Einbindung in die Kriegswirtschaft ist nicht ohne Geschmäckle und historischen Witz, gehörte doch die Aktienmehrheit der Torpedowerke seit 1931 zum amerikanischen Bürmomaschinenhersteller Remington Rand, der damit nicht nur an der deutschen Kriegsproduktion beteiligt war, sondern auch gemeinsame Wurzeln mit dem noch heute existierenden Waffenhersteller Remington hat. (Wie überhaupt Fahrräder, Schreibmaschinen und Waffen aufgrund ihrer mechanischen Ähnlichkeiten auf merkwürdige Weise verbunden sind, die Torpedo-Werke und Remington sind für diese obskure Mixtur – heißt es nicht immer, die Schreibmaschine sei die Waffe des Wortes? – nur zwei besonders deutliche Beispiele.)
Weilwerke in Frankfurt-Rödelheim
Torpedo Fahrräder
Trotz einer überaus erfolgreichen Büromaschinen-, Fahrrad- und später Mopedproduktion ist der folgende Niedergang der Frankfurter Torpedowerke “typisch für den Abstieg eines 70 Jahre alten deutschen Unternehmens”, der sich liest wie eine New-Economy-Story des Schreibmaschinenzeitalters:

In Glanzzeiten brillierte Torpedo als Kurskomet des Börsenhimmels mit 5000 Punkten, heute sind die Torpedo-Aktien nicht mehr gefragt.

Bis 1958 hatte die Firma mit ihren gängigen mechanischen Schreibmaschinen viel Geld verdient. Der Vorstand fühlte sich auf dem Gewinnpolster so sicher, daß er die technische Entwicklungsarbeit vernachlässigte. [...] Erst 1962 starteten die Frankfurter nach sechsjähriger Konstruktionsarbeit ihr erstes elektrisches Schreibmaschinen-Modell. Der Spätling bot keine besonderen technischen Vorzüge, aber er kostete mehr als jedes andere Modell der Konkurrenz: 1895 Mark die Normalausführung und 1685 Mark der vereinfachte Typ:

Bald häuften sich die unverkauften Torpedo-Tipper im Fabriklager. Bei erbitterten Wettbewerbskämpfen zog Torpedo stets den kürzeren, denn die in Massenserien produzierende Konkurrenz konnte ihre Maschinen zu Preisen verkaufen, die zum Teil unter den Herstellungskosten des deutsch-amerikanischen Zwitters lagen.

Spiegel vom 17.10.1966: Torpedo-Werke. Auf Sparflamme.

1967 wurde die Produktion in den Torpedo-Werken eingestellt.

Ur-Frankfurter Anekdote am Rande: in den Unterlagen des Radsport-Journalisten, Sammlers und Chronisten Fredy Budzinski (1879-1970; hier das Findbuch zu Fredy Budzinskis Unterlagen im Archiv der Sporthochschule Köln) findet sich der Hinweis auf ein “Foto: Gedenkfeier am Denkmal für den Weltmeister August Lehr in Frankfurt/Main” (mutmaßlich um 1930). Schaut man in der Wikipedia nach, wo sich denn dieses Denkmal für den ersten deutschen Weltmeisters im Radsport (immerhin ein Frankfurter!) befindet, heißt es dort lapidar:

Als 1925 in Lehrs Heimatstadt Frankfurt das Stadion gebaut wurde mit einer 400 Meter langen Radrennbahn, ließen ihm die Brüder Adam und Fritz von Opel dort ein Denkmal aus Bronze errichten. 2005, während des Umbaus des Frankfurter Waldstadions für die Fußball-Weltmeisterschaften, verschwand das Denkmal spurlos.

So geht das in Frankfurt mit der Geschichte, da verschwindet schon mal ein Denkmal “spurlos”. Zwar brüstet man sich gut frankfurterisch auf der Website Kunst im öffentlichen Raum Frankfurt mit dem Künstler Emil Hub, vergißt dort aber zu erwähnen, dass das – dort ebenfalls erwähnte – August-Lehr-Denkmal mittlerweile ‘verlorengegangen’ ist.

Hier eine Zeittafel der Weilwerke:

  1. Auch später diente die Festhalle noch als Ort für Sechstagerennen, hier sieht man 1951 den Radrennbahn-Architekten (und ehemaligen Radprofi) Clemens Schürmann in der Frankfurter Festhalle bei der Planung der Rennbahn. []

Die Kunst des Rahmenbaus

Schönes Video, das einem bewußt macht, auf was für einem Batzen Arbeit man da sitzt (wenn man auf dem richtigen sitzt ;-):

FROM STEEL: The Making of a Soulcraft from michael evans on Vimeo.

Gefunden bei Critical Dirt: But you can get fenders on your bike if you want.

Schildervorschlag für die Wiesenstraße: DENKEN Sie noch nicht mal daran, hier zu parken!

DENKEN Sie noch nicht mal daran, hier zu parken!Gefunden auf flickr

Ja, so hätten wir das gerne in der Wiesenstraße, nur mal so als soziales Experiment, um zu sehen, was passiert. Textvorschlag: “DENKEN Sie noch nicht mal daran, hier zu parken!” (Bitte mit Großschreibung und Ausrufezeichen, wir kennen unsere Pappenheimer…).

Bei einer Anfrage über die Frankfurter Meldeplattform Radverkehr zu der hohen Zahl an Falschparkern in der Wiesenstraße wurde uns per E-Mail beschieden:

Zur Prüfung ging Ihr Schreiben an das Straßenverkehrsamt. Im Rahmen der dort besetzten Streifen wird auch die Wiesenstraße kontrolliert. Bei mehrmaligen Kontrollen konnten hier keine Parkverstöße registriert werden.

Jeder Anwohner kann hier nur mit einem lauten “lol” oder eben auch einem “rofl” antworten und sich auf die Schenkel klopfen. Das illegale Zuparken weiter Teile der Wiesenstraße über lange Zeit, auch über Nacht, ist gängige Praxis und wird von der Stadt und dem Ordnungsamt offenbar als Kavaliersdelikt abgetan. Dabei machen es die Falschparker nicht nur den Fußgängern schwer (und Müttern mit Kinderwagen unmöglich), den Gehweg zu benutzen, sondern sie machen es auch den in großer Zahl vorhandenen Radfahrern immer schwieriger, die Straße zu nutzen, besonders in Gegenrichtung zur allgemeinen Fahrtrichtung, da die parkenden Autos schlicht die Straße zu schmal machen. Hier entstehen tagtäglich viele gefährliche Situationen und es steht zu erwarten, dass es hier zu Unfällen kommt (Streitereien der Verkehrsteilnehmer sind eh schon an der Tagesordnung).

Aber “bei mehrmaligen Kontrollen konnten hier keine Parkverstöße registriert werden”. Wer’s glaubt wird selig.

Da können wir ja Google Street View nur dankbar sein, dass sie so einen besonderen, quasi historischen Ausnahmemoment fotografiert haben, auf dem gleich 3 Autos falsch parken (alles links hinter dem weißen, auf der Straße fahrenden Lieferwagen ist Halteverbot (nicht nur Parkverbot). Tagesaktuelles Anschauungsmaterial liefern wir gerne nach, um die amtliche Ignoranz mit der Realität zu versöhnen…

Größere Kartenansicht

Radfahren in der Stadt – von Kopenhagen lernen

Interessantes Video aus der Sicht einer Architektin: What New York learned in Copenhagen:

Ach, einmal aufs Autodach spucken…

Mutant BikeArtikel auf Spiegel Online über eine merkwürdige Abart der Fahrradszene: Freakshow auf zwei Rädern. Wenn man es sich etwas weniger aufgeregt anschaut, sind es in die Höhe gebastelte Fahrräder, die bei SPON natürlich gleich zu “Mutant-Bikes” oder eben einer “Freakshow” werden.

Dabei sitzen die wahren Freaks doch in ihren SUVs und versuchen zwischen den neu eingerichteten Schwellern in der Bornheimer Comeniusstraße von 20 auf 70 km/h zu beschleunigen…

Huch, Mini-Fahrradstation an Hauptwache oder Konsti?

Erstaunlich, Grüne und CDU wollen nach einem Bericht der Frankfurter Rundschau in der B-Ebene der Hauptwache oder in der Konstablerwache eine “große” Fahrradstation etablieren, offenbar ähnlich der letztens von uns spaßeshalber für den Frankfurter Hauptbahnhof angemahnten Bikestation Washington D.C. Doch während das schicke Washingtoner Pendant selbstbewußt und innovativ die neue Fahrradkultur im städtischen Raum demonstriert, plant Frankfurt seine Fahrradstation “unterirdisch” (wohl damit weiterhin genügend Platz für das berühmt-berüchtigte “tschechische Bierfest”, die Thailand-Wochen und andere Volksbildungsveranstaltungen bleibt).

Verwundern muß allerdings angesichts des immer stärker werdenden Radverkehrs in Frankfurt die angepeilte Größe der Fahrradstation: während in der internationalen Finanz- und Weltmetropole Münster das größte Fahrradparkhaus Deutschlands mit 3300 bewachten Stellplätzen steht, wird das beschauliche Taunusdorf Frankfurt auf seinem Dorfanger eine Fahrradstation für 100 Fahrräder errichten (und nur die FR spricht da von einem “großen” Fahrradhaus).

Offenbar scheinen die Parteien noch in der Findungsphase (und im Vorfeld der Wahlen auf Profilierung erpicht), denn im FR-Artikel heißt es unheildräuend, dass

“überhaupt Einzelheiten der Fahrradstation noch ungeklärt sind. „Unsere Fachleute müssen die Details jetzt prüfen“, sagt Beate Menger, Sprecherin von Verkehrsdezernent Lutz Sikorski (Grüne).

Bleibt zu hoffen, dass bei so gigantomanischen Planungen wie 100 “unterirdischen” Fahrradstellplätzen nicht die gleichen “Fachleute” die Details prüfen, die fast den neuen Fahrradweg auf der Friedberger Landstraße in einen gefährlichen, mit Laternenpfählen gespickten Slalomweg verwandelt hätten…

Wir sind gespannt, was unsere Lokalpolitiker aus Stuttgart 21 gelernt haben und wie die Bürgerbeteiligung bei dem Vorhaben aussieht. Doch während in Stuttgart eine verkehrspolitische Hybris den neuen Bahnhof zu einem hypertrophen Milliardengrab machen wird, scheint man in Frankfurt klein, allzu klein, zu denken. Man schaue sich an einem einigermaßen sonnigen Tag die große Zahl der Fahrräder auf der Zeil an – und denke dann an einen “unterirdischen”, wahrscheinlich nicht sehr heimeligen Platz für gerade mal 100 Fahrräder. Verkehrspolitik in Sachen Fahrrad könnte anders aussehen.

Opinions Mikael-Colville Andersen: Why we shouldn’t wear bike helmets

Großartiger Vortrag des Gründers von Copenhagen Cycle Chic. Unter anderem sagt er: “the bike is one of the most powerful tools to rebuilding livable cities”. Und er stellt die Mythen und Meinungen über die Sicherheit von Fahrradhelme auf die (wissenschaftlichen) Füße. Demzufolge sollten nur Bachblüten- und Homöopathie-Gläubige sich auch einen Fahrradhelm zulegen, aber vor allem: Fußgänger ;-)

Interessanter Nebeneffekt von Kampagnen für Fahrradhelme: es wird weniger Fahrrad gefahren. Dabei könnten mit besseren Radwegen und dem Sichermachen des Autoverkehrs sehr viel mehr Verletzungen, Unfälle und Tote verhindert werden.

Sehr inspirierend und nachdenkenswert:

Glück gehabt, FFM nicht auf einem Spitzenplatz

Endlich mal eine Tabelle, in der man nicht den Spitzenplatz haben will: Fahrraddiebstähle in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Angeführt wird die Tabelle von der Fahrradhochburg Münster, die demzufolge auch extrem viele Menschen beherbergt, die gestohlene Fahrräder kaufen (oder als Mini-Exportnation gestohlene Räder in andere Städte exportiert).
Hier der komplette Artikel im Versicherungsjournal.at: Die Hochburgen der Fahrrad-Diebe.

Mainz schaut nach Frankfurt in Sachen Fahrrad

Na, das gibts aber selten, dass die lieben Nachbarn sich mal lobend äußern. Jedenfalls wird Katrin Eder, grüne Kandidatin für das Amt der Grün-, Umwelt- und Verkehrsdezernentin, in der Allgemeinen Presse folgendermaßen zitiert:

„Man guckt als Mainzer nicht gerne nach Frankfurt“, sagte Eder. „Aber was das Fahrradfahren angeht, sollte man es tun – weil es dort einen anderen Stellenwert hat.“ In Frankfurt werde eine Kampagne nach der anderen gestartet, um die Leute aufs Rad zu lotsen. In Mainz gibt es in den Augen der rot-grünen Altstadt-Koalition deutlich Luft nach oben in Sachen Fahrradfreundlichkeit.

Hier der vollständige Artikel in der Allgemeinen Presse: „Altstadt muss radfreundlicher werden“ vom 15.10.2010.

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