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Fahrradparkhaus in Haarlem mit max. 8000 Stellplätzen

Eine kleine Ergänzung zu unserem Beitrag über die – vielleicht ja auch nur aus wahltaktischen Gründen geplante – Mini-Fahrradstation an Hauptwache oder Konsti mit sage und schreibe 100 Stellplätzen: wie der Rad-Spannerei-Blog berichtet, wurde im holländischen Haarlem (150.000 Einwohner) die größte Fahrradparkanlage Europas in Betrieb genommen, z.Zt. mit 4000, später mit 5050, möglicherweise in einer weiteren Ausbauphase sogar mit 8000 Stellplätzen.

Hier die Links zu den Beiträgen:

Nicht zur Nachahmung empfohlen, aber ein Hauch von Sommer

Broadway Bombing 2010 from crihs on Vimeo.

Englisch-Kurs I: MAMIL

Da haben wir doch sehr gelacht, welch schöne Akronyme die englische Sprache zustande bringt, in diesem Fall in dem interessanten BBC-Artikel It’s not about the bike ein verballhorntes “Mammal” = Säugetier:

Why invest in a Chris Boardman streamlined two-wheeler and turn into a MAMIL (middle aged man in lycra)

Die haben wir auch schon in Frankfurt auf der Straße gesehen, diese MAMILs!

Ach, einmal aufs Autodach spucken…

Mutant BikeArtikel auf Spiegel Online über eine merkwürdige Abart der Fahrradszene: Freakshow auf zwei Rädern. Wenn man es sich etwas weniger aufgeregt anschaut, sind es in die Höhe gebastelte Fahrräder, die bei SPON natürlich gleich zu “Mutant-Bikes” oder eben einer “Freakshow” werden.

Dabei sitzen die wahren Freaks doch in ihren SUVs und versuchen zwischen den neu eingerichteten Schwellern in der Bornheimer Comeniusstraße von 20 auf 70 km/h zu beschleunigen…

Von der Bank gesponsorter Radweg – Barclays Cycle Superhighways in London

Peinlich, peinlich, dass man sowas im sehr viel kleineren Frankfurt (mit seinen vielen Banken) nicht hinbekommt. Die Radwege in London sind in “Barclays-Blue” gestrichen, aber das wäre mir als Radfahrer egal, ich würde gerne auf einem gelben (oder grünen?) Commerzbank Cycle Superhighway die Friedberger runterdonnern…:

Glück gehabt, FFM nicht auf einem Spitzenplatz

Endlich mal eine Tabelle, in der man nicht den Spitzenplatz haben will: Fahrraddiebstähle in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Angeführt wird die Tabelle von der Fahrradhochburg Münster, die demzufolge auch extrem viele Menschen beherbergt, die gestohlene Fahrräder kaufen (oder als Mini-Exportnation gestohlene Räder in andere Städte exportiert).
Hier der komplette Artikel im Versicherungsjournal.at: Die Hochburgen der Fahrrad-Diebe.

Mainz schaut nach Frankfurt in Sachen Fahrrad

Na, das gibts aber selten, dass die lieben Nachbarn sich mal lobend äußern. Jedenfalls wird Katrin Eder, grüne Kandidatin für das Amt der Grün-, Umwelt- und Verkehrsdezernentin, in der Allgemeinen Presse folgendermaßen zitiert:

„Man guckt als Mainzer nicht gerne nach Frankfurt“, sagte Eder. „Aber was das Fahrradfahren angeht, sollte man es tun – weil es dort einen anderen Stellenwert hat.“ In Frankfurt werde eine Kampagne nach der anderen gestartet, um die Leute aufs Rad zu lotsen. In Mainz gibt es in den Augen der rot-grünen Altstadt-Koalition deutlich Luft nach oben in Sachen Fahrradfreundlichkeit.

Hier der vollständige Artikel in der Allgemeinen Presse: „Altstadt muss radfreundlicher werden“ vom 15.10.2010.

Der Film zum Wochenende: Line of Sight

Zum Ausklang einer Woche mit exzellentem Fahrradwetter ein Trailer zum Bicycle Film Festival, das dieses Jahr seinen 10. Geburtstag feiert und gerade in London gastiert (ja, ist gefährlich, sollte man nicht nachmachen):

Jetzt bekommt Contador die Quittung

Contadors Clenbuterol-RechnungWir gucken schon seit Jahren keine Tour de France mehr, trotz des magischen Tunnelblicks der Fernsehübertragungen. Ja, wir verachten sogar Sportler, die dopen und ihre enthusiastischen Fans betrügen.

Und jetzt bekommt auch noch Contador die Quittung für sein angeblich mit Clenbuterol verseuchtes Essen…

Gefunden in einem ohnehin sehr lesenswerten Artikel vom Bike Snob NYC: The More Things Change: Ushering In a New Error, in dem es auch sehr witzige Kommentare zu einem idiotischen Film über Fixie-Fahrer gibt.

Am besten hat uns das hier gefallen:
Alberne Fixie Radler

Hier der ganze Artikel: Bike Snob NYC: The More Things Change: Ushering In a New Error

So machen es die anderen: keine lächerlichen Autofahrten

Der Blick auf andere Städte lohnt sich immer wieder. Und sei es nur, um zu sehen, dass Frankfurt am Main noch einen deutlichen Nachholbedarf in Sachen Fahrradkultur hat: die drittgrößte schwedische Stadt Malmö hat eine Kampagne gestartet, um “lächerliche / vernachlässigenswerte Autofahrten” zu brandmarken und zu verhindern: Inga Löjliga bilresor

Sehr schöne Idee: Autofahrer konnten mit einer Beschreibung ihrer lächerlichsten Autofahrt an einer Verlosung teilnehmen – und ein Fahrrad gewinnen. Man stelle sich das hier in Frankfurt vor, da wäre die Konkurrenz groß: “Bin mit dem Auto gefahren, um vor dem Café Karin meine neuen Felgen und den tollen Sound meines Autos vorzuführen…”

Martin Lang hat die Macherinnen zu der erfolgreichen Kampagne befragt:

No ridiculous car trips from Martin Lang on Vimeo.

via Copenhagenize.com

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