17. Mrz 2011
FR über lausige Radwege
Lesenswerter Artikel in der FR vom 14.3. über aktuelle Radweg-Mängel: Das Gewürge im Osten. Ein kleiner Ausschnitt. Wie so oft sind die Lobbyisten vom ADFC auf Kuschelkurs mit der Stadtplanung, obwohl die Mängel angesichts der steigenden Radfahrerzahlen immer untragbarer werden:
Von maroden Radwegen mag Fritz Biel vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club in Frankfurt trotzdem nicht sprechen. Allenfalls von „Altlasten“, letzten noch nicht sanierten Pisten. „In der Stadt ist in den vergangenen Jahren viel gemacht worden.“Viele Altlasten
Wer von Osten Richtung City radelt, hat es allerdings mit verdammt viel Altlasten zu tun. Erster Versuch über Fechenheim und dann am Main entlang. Holpriges Pflaster, geflickter Teer und Kanaldeckel lassen nicht gerade genussvoll gleiten, aber wenigstens ist die Radspur markiert, was kurz vorm alten Ortskern schon nicht mehr gilt. Ab jetzt gewinnt der Stärkere, erst in der Starkenburger Straße Richtung Main ist wieder eine schmale Spur mit weißer Farbe vom Gehsteig abgetrennt. Hilft aber auch nicht viel. Der Teer auf den knappen 90 Zentimetern ist löchrig, von Wurzeln der Bäume am Straßenrand aufgeworfen, unpassierbar und über weite Strecken ohnehin zugeparkt. Radfahren geht schöner.

